Die Akademie Regenbogenland lädt herzlich zur Lesung ein

Eine Einladung zum Zuhören, Nachdenken und gemeinsamen Austausch.

Der Tod betrifft uns alle und trotzdem fällt es vielen schwer, darüber zu sprechen. In ihrer Lesung aus „Die Kunst des Abschiednehmens“ verbindet Death Doula und Autorin Charlotte Wiedemann persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Beobachtungen und neue Perspektiven auf Sterben, Trauer und Erinnerung. 

Es geht um die Frage, wie wir bewusster mit Endlichkeit umgehen können, warum Abschiede gestaltet werden dürfen und weshalb Gespräche über den Tod oft überraschend lebendig machen.

Veranstaltungsort:

Herzkammer in der Zentralbibliothek Düsseldorf
Konrad-Adenauer-Platz 1
40210 Düsseldorf

Veranstaltungszeit:

Mittwoch, 25. November 2026
Einlass ab 17:30 Uhr
Beginn um 18:00 Uhr

Moderation:

Natalia Köhler, Geschäftsführerin Regenbogenland gGmbH

Im Anschluss der Lesung findet ein moderiertes Gespräch statt.

Wer ist Charlotte Wiedemann?

  • Charlotte Wiedemann ist Death Doula, Autorin und Kommunikationsexpertin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie wir als Gesellschaft über Sterben, Tod und Trauer sprechen.
    Bei der Ahorn Gruppe ist sie für die Themen Kultur und Öffentlichkeit verantwortlich.
  • In ihrer Arbeit bewegt sie sich zwischen Bestattungskultur, Trauerbegleitung, gesellschaftlichem Dialog und moderner Kommunikation.
  • Als Death Doula begleitet sie Menschen dabei, sich mit der eigenen Endlichkeit und mit Abschieden auseinanderzusetzen – nicht erst dann, wenn der Tod unmittelbar bevorsteht.
  • Mit Veranstaltungen, Lesungen und digitalen Formaten schafft sie Räume, in denen Menschen offen, neugierig und ohne Berührungsängste über den Tod sprechen können.
  • Ihr Anliegen: den Tod nicht größer und bedrohlicher zu machen, sondern ihn wieder stärker als Teil unseres Lebens zu begreifen.

Worum geht es?

Was passiert, wenn wir den Tod nicht verdrängen, sondern uns ihm bewusst zuwenden?

In „Die Kunst des Abschiednehmens“ erzählt Charlotte Wiedemann von Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit Endlichkeit, Verlust und Trauer konfrontiert sind. Sie verbindet ihre Geschichten mit konkreten Fragen: Wie bereite ich mich auf mein eigenes Sterben vor? Wie spreche ich mit Kindern über den Tod? Was brauchen Trauernde wirklich? Welche Rituale können helfen? Und wie können wir Abschiede so gestalten, dass sie zu den Menschen passen?

Das Buch führt durch verschiedene Phasen der Auseinandersetzung mit dem Tod – von der ersten, vielleicht noch neugierigen Beschäftigung mit der eigenen Endlichkeit über konkrete Vorbereitung bis hin zum akuten Abschied und zur Trauer.

Dabei geht es nicht darum, für den Tod „bereit“ sein zu müssen. Sondern darum, Wissen, Sprache und Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen.

Was ist so wichtig?

Wir leben in einer Gesellschaft, in der der Tod zwar ständig präsent ist – in Nachrichten, Filmen und sozialen Medien –, über den eigenen Tod und persönliche Verluste aber oft nur schwer gesprochen werden kann.

„Die Kunst des Abschiednehmens“ möchte dafür eine Sprache finden.

Das Buch zeigt, dass die Beschäftigung mit der Endlichkeit nicht zwangsläufig düster sein muss. Sie kann uns helfen, Entscheidungen zu treffen, Wünsche auszusprechen, Beziehungen bewusster zu gestalten und anderen Menschen in schweren Situationen sicherer zu begegnen.

Die Lesung versteht sich deshalb nicht nur als Buchvorstellung, sondern als Einladung zum gemeinsamen Nachdenken und Gespräch: über das, was uns Angst macht, über das, was uns trägt – und darüber, wie wir leben und Abschied nehmen möchten.

Wir freuen uns auf Ihre Zusage und Sie im Rahmen der Lesung wiederzusehen oder kennenzulernen!

Parkmöglichkeiten sind vor Ort ausreichend vorhanden. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist ebenfalls optimal.